Es tut so gut, endlich wieder in einer warmen Bude zu leben!
Ich nutze natürlich meine feiertägliche Klavierübungszeit. Zu
Wetter und Wind passt der Tegelberg. Auf der Fahrt messe
ich -12°, am Bergfuß -15°. Oben ist es sonnig und angenehm.
Mein Startversuch nach Nordwest misslingt, weil mein Impuls im
tiefen Schnee zu schwach ausfällt. Ich habe zwei Helfer, die mir
den Schirm wieder hochbringen, danke! Jetzt brauche ich erstmal
Erholungszeit. Zunächst schaufele ich etwas an der Nordwest-
kante. Der sehr schwache Wind dreht auf Nordost. Ich helfe den
anderen beim Auslegen und Hochhalten. Als ich es dann anpacke,
bekomme ich auch diese Hilfe. So starte ich sicher nach Nordost.
Meine Standardkamera erweist sich als vereist an
den Schutzlamellen und auf der Linse. Ich wechsele
auf Giselas Kamera, die ich auch immer dabei habe.
Genau vor 26 Jahren begann meine tägliche abschweb-Berichtserie - hier am Tegelberg - hochgeladen am 7.1.2000. Und erst
durch die Entscheidung vom 8.1.2000, das Tagebuch blätterbar zu machen, ist abschweb.de zu dem geworden, was es heute ist.
Als ich zu Hause ankomme, treffe ich auf die Sternsinger.
Die letzten Jahre haben sie nicht geklingelt, obwohl ich
meist zu Hause war. Nun sagen sie ihr Sprüchlein und
ich spende Kleingeld. Musikalisch wars eher bescheiden.