Vormittags ist der Tegel-
berg aufgelockert verhüllt,
ich probiere es halbzwölf.
Die Schneemännchen
stammen nicht von mir,
die standen da schon.
Ein Bergläufer trifft ein, der ist in fünfzig Minuten hochgekommen
und hat einen kleinen Gleitschirm nebst Minimalistengurtzeug dabei.
Der hat aber nicht die Geduld, die ich habe. Ich fege noch den Teppich
im Mittenbereich der Anlaufschräge. Endlich kommt das ersehnte Loch.
Ein Pianist von der Küste hat mich nach der Mure
gefragt, die die Neuschwanstein-Zufahrtsstraße ver-
schüttet hat. Ich fliege hin und mache Bilder für ihn.
Im Bereich vom Schloss
hab ich durchweg Steigen.
Sonst hätte ich womöglich den Landeplatz nicht erreicht.
Von Westen nähert sich ein Regengebiet. Zu Hause schüt-
tet es dann. Fast unwirklich, dass ich gerade geflogen bin.